Ich baue ein Haus-Modell mit Leichtschaumplatten

Jörn, mein Architekt, riet mir ein Modell zu bauen. „Muss nicht sein, weil ich doch so ein gutes räumliches Denken habe,“ dachte ich. Ich machte es aber trotzdem.

Was ihr benötigt um dein Modell zubauen:

  • Leichtschaumplatte
  • Cutter
  • Stecknadeln
  • schnittfeste Unterlage
  • Lineal oder Metallschiene

Die Leichtschaumplatten bekommt man im Fachhandel für Zeichenbedarf. Man kann sie aber auch im web bestellen. Achtet auf die Stärken. Ich hatte mir für die Außenwände welche mit 15 mm und für die Innenwände 8 mm.

Vielleicht kann euer Architekt die einzelnen Wände für euer Hausmodell vorbereiten. Die druckt ihr dann aus, und übertragt sie einfach auf die Leichtschaumplatten. Mein Architekt Jörn hat dies für mich getan, ich habe die Teile auf Papier ausgedruckt, und sie dann als Schablone auf die Leichtschaumplatten übertragen. Man kann auch Durchschlagpapier benutzen und es dann einfach durchzeichnen.

Anschließend schneide ich die einzelnen Wände aus der Leichtschaumplatte mit Hilfe eines Cutters und einer Zeichenschiene (ein herkömmliches Lineal geht auch) durch. Dabei achtet darauf, dass ihr den Cutter immer gerade haltet, man muss in mehreren Schichten durch die Leichtschaumplatte schneiden.

Ich habe die Leichtschaumplatten-Wände dann mit Stecknadeln verbunden, man kann sie aber auch kleben, oder um ganz sicher zu gehen, kleben und stecken.

Ich hatte noch einige Reste der Leichtschaumplatte übrig. Daraus schnitzte ich mir dann noch „etwas Einrichtung“, Küche, Toilette, Waschbecken, Küche, Dusche und div. Wände. Diese Teile konnte ich dann immer hin und her schieben. Ich wusste noch nicht genau an welche Stellen die Fenster kommen sollten. Deshalb bewahrte ich die rausgeschnittenen Teile auf, um sie dann später wieder dort reinzustecken, falls sich etwas ändern sollt. Die größte Herausforderung war die Treppe. Da habe ich wirklich sehr viele Variationen ausprobiert.

Ich freue mich schon.
Modell vom Anbau an das Siedlunghaus

Man kann an so einem Modell ewig rumbasteln, und bekommt einen guten Eindruck von den Größenverhältnissen.

Ziemliches Durcheinander!
So ähnlich könnten die Innenräume angeordnet sein

Außerdem kann man damit auch den Lichteinfall simulieren. Man sieht wie die einzelnen Tageszeiten die Räume aussehen lassen. Meine „Sonne“ war dabei meine handy-Taschenlampe. Aber ich habe das Modell auch einmal auf die Terrasse gestellt um echtes Sonnenlicht zu haben.

Wie ihr sehen könnt, habe ich dann noch ein kleines Modell von mir gebastelt, damit wurden die Größenverhältnisse noch deutlicher, und das sorgte bei allen Freunden denen ich es zeigte, für einen Lacher.

Zugegeben, mein Hausmodell aus Leichtschaumplatte sieht nicht proffessionell aus, aber es kann eine große Hilfe sein sich Größenverhältnisse und Lichteinfall besser vorstellen zu können.

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